Problembereiche
Als Psychotherapeutin behandle ich Menschen und keine Diagnosen. Diese haben ihre Berechtigung in der Kommunikation mit den Krankenkassen oder anderen involvierten Instanzen. Diagnosen beinhalten eine Stellungnahme und sind hilfreich, um das psychotherapeutische Vorgehen zu reflektieren. Sie dürfen jedoch nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es in einer Psychotherapie um Menschen geht, die Hilfe suchen. Helfen kann ich indem ich meinen Klienten als Mitmensch begegne und indem eine psychotherapeutische Beziehung entsteht. Von ihr hängt erwiesenermassen der Erfolg einer Psychotherapie ab.
Beschwerden, die zu einer Aufnahme einer Psychotherapie führen, können schwerpunktmässig in drei Problembereiche eingeteilt werden, wobei in der Regel mehr als ein Bereich betroffen ist:
1. Psychosomatischer Problembereich: Er umfasst körperliche Beschwerden als Ausdruck einer Befindlichkeitsstörung wie z.B. bei Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Störungen im Essverhalten, Schlafstörungen u.a.m.
2. Psychosozialer Problembereich: Dieser beinhaltet z.B. Beeinträchtigungen in der Alltagsbewältigung, Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation, im Gestalten des Berufslebens, in einer Mobbingsituation, bei Arbeitslosigkeit, bei Trennung oder Scheidung, bei Trauer nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen u.a.m.
3. Psychischer Problembereich: Hier steht die Schwierigkeit eines Menschen im Mittelpunkt, adäquat auf eine äussere Situation oder eine innerpsychische Befindlichkeit zu reagieren wie z.B. bei Angstzuständen bis zu Panikattacken, bei Perspektivlosigkeit oder einem „Sackgassengefühl“, bei Zwangshandlungen und Vermeidungsverhalten, im Verharren in untauglichen Beziehungsmustern, bei Impulsivität und Kontrollverlust u.a.m.
In meinem Studium und in den nachfolgenden Ausbildungsgängen und Fortbildungen habe ich Kompetenzen erworben, mit Beschwerden in den verschiedenen Problembereichen fachlich umzugehen. Durch meine lange Lebenserfahrung und introspektive Auseinandersetzung mit mir und mit meiner Umwelt habe ich meine Empathie für andere Menschen verfeinert.